Dragoonia
  Futter
 
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Futter

...Wenn es ums Essen geht, gibt's bei den allermeisten Bartagamen kein Halten mehr. Das rührt daher, dass das Nahrungsangebot in der freien Wildbahn eher knapp ausfällt. So kommt es vor, dass die Agame gut und gerne über mehrere Wochen oder sogar Monate wie ein Unfreiwilliger Asket leben muss.


Auch wenn die Tiere unersättlich erscheinen und ewig weiterfressen könnten, sollte man vorsichtig sein (Überfütterungsgefahr).



Golliwoog® gibt's fast in jedem Zoofachhandel,
und kommt bei den Bartagamen sehr gut an


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Grünzeug eher weniger begehrt ist als z.B Grillen. Das mag vermutlich daran liegen, dass Bartagamen eher visuell geprägt sind und vermehrt auf Bewegungen reagieren. Auf anraten eines erfahrenen Reptilien kundigen Tierarztes, habe ich begonnen den Tieren regelmäßig frischen Salat und Kräutergewächse anzubieten und Lebendfutter eher selten und willkürlich zu verfüttern. Ab und zu mische Ich getrocknete Mehlwürmer unter dem Salat.



Mit Nektonrep® und Korvimin® angereicherte Gemüse-Salat Mischung.

Juvenile Tiere, also Jungtiere, sind besonders auf Eiweißreiche Kost angewiesen. Eine Faustregel besagt, dass 90% Tierische Kost (Lebendfutter) angeboten werden soll und 10% Pflanzliche Kost.
Bei den Adulten Tieren ist es genau umgekehrt. Dort sollte das Futterangebot aus 90% Pflanzlicher Kost und 10% Tierischer Kost bestehen.





Hier ist ein kleiner Futterratgeber für Bartagamen:

Futtertiere aus dem Zoohandel können regelmäßig gegeben werden: Heimchen (Acheta domestica), Zweifleckgrille (Gryllodes sigillatus), Wüstenheuschrecke (Schistocera gregaria), Ägyptische Wanderheuschrecke (Locusta migratoria), Argentinische Schabe (Blaptica dubia), Totenkopfschabe (Blaberus craniifer)
nur selten anbieten (Dickmacher): Mehlkäferlarven (Tenebrio molitor), Schwarzkäferlarven (Zophobas morio), Larven der Großen Wachsmotte (Galleria mellonella)
nur mit Pinzette füttern (Futtertiere, die schnell entweichen): Grüne Schabe (Panchlora nivea), Schokoschabe (Shellfordella tartara)
für trächtige Weibchen: kalorienreiche Futtertiere (-> Dickmacher), tote junge Mäuse
Insekten für die Futtertierzucht Heimchen (Acheta domestica), Steppengrille (Gryllus assimilis), Zweifleckgrille (Gryllodes sigillatus), Argentinische Schabe (Blaptica dubia)
Futterpflanzen Pflanzen mit günstigem Kalk-Phosphor-Verhältnis: Löwenzahn, Garten- und Brunnenkresse, Breitwegerich, Blätter des Spitzwegerich, Vogelmiere, Gänseblümchen, Petersilie, Sellerie
Gemüse und Salate Paprika, Karotten, Kopf- und Feldsalat, Spinat, Brokkoli Blätter, Endivie, Chicorée
mit günstigem Kalk-Phosphor-Verhältnis: Grünkohl (Vorsicht, kann blähen)
Obst Apfel, Banane (stopft!), Aprikose, Brombeere, Erdbeere, Feige, Kirsche, Kürbis
mit günstigem Kalk-Phosphor-Verhältnis: Orange, Mandarine
Weitere Futtersorten nur als Futterergänzung: Blütenpollen, Bartagamenpellets, Fischpellets, getrocknete Kräutermischungen, getrocknete Mehlwürmer - und Meereskrabben, Golliwoog® (Kriechendes Schönpolster "Callisia repens")
Vitamine Vitamin-Mineralstoffpräparate, zerkleinerte Sepiaschalen, Korvimin®, Reptosol®, Nekton MSA®, ReptiVit®
Nicht Verfüttern Schweine- und Rindfleisch (Rinderherz): Gicht und Darmprobleme
Für Bartagamen giftige Pflanzen (Auswahl) Bilsenkraut, Eisenhut, Fingerhut, Hollunder, Tollkirsche, Wolfsmilch(-Gewächse), Kartoffelblätter, Hahnenfuß, Klatschmohn, Wacholder, Rhododendron, Sumpfdotterblume, Efeu, Dieffenbachie
Quelle: Manfred Au - "Meine Bartagamen", GU-Verlag




...wenn das Wetter es zulässt, dann genießen die Echsen auch ein ausgiebiges Sonnenbad
unter freiem Himmel im eigenen Garten



 
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